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News für den 27. Juli 2025
Körperverletzung in Zug nach Weilheim: Polizei ermittelt gegen 28-Jährigen
Nach einem eskalierten Streit in der Bahn zwischen München und Weilheim ermittelt jetzt die Polizei. Ein 28-Jähriger soll einem Mitreisenden mit der Faust ins Gesicht geschlagen und mit dem Fuß nach dem 68-Jährigen getreten haben. Warum ist völlig unklar – ob das Fahrrad des Älteren eine Rolle spielte, muss noch geklärt werden. In Weilheim versuchte der 28-Jährige zu fliehen, wurde jedoch von der Polizei gefasst und muss sich jetzt wegen Körperverletzung verantworten. Er soll in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten aufgefallen sein.
Bergwachten Grainau und Ramsau mit Bayerischem Engagiert-Preis ausgezeichnet
Herausragende Leistungen im Ehrenamt gehören gewürdigt – deshalb ist am Wochenende der Bayerische Engagiert-Preis 2025 verliehen worden. Unter den Preisträgern sind auch die Bergwachten Grainau und Ramsau. Sie sind von Innenminister Joachim Herrmann für ihre TV-Doku „In höchster Not“ in der Kategorie „Mut“ ausgezeichnet worden. Dazu Herrmann in seiner Rede: „Ehrenamtliches Engagement lebt davon, dass Menschen ihr eigenes Leben nutzen, um das Leben anderer einfacher zu machen, glücklicher zu machen oder sogar vor dem Tod zu retten.
Überflutete Ortsdurchfahrt und gesperrte Bahnstrecke: Dauerregen sorgt für Probleme in Saulgrub
Am Freitagabend ging auf der Ortsdurchfahrt Saulgrub zeitweise nichts mehr. Heftiger Dauerregen sorgte dafür, dass der Kraggenaugraben über die Ufer trat und die Ammergauer Straße in einen reißenden Strom verwandelte. Äste, Geröll und weiteres Treibgut verkeilte sich unter einer kleinen Brücke und blockierte den Wasserlauf. Die Feuerwehr musste die Ortsdurchfahrt sperren. Und auch der Zugverkehr musste unterbrochen werden, weil Kies und Äste die Gleise blockierten. Erst als ein Bagger anrückte, konnte die Verstopfung gelöst werden und das Wasser lief wieder ab. Am späten Abend wurden auch die Sperren wieder aufgehoben.
Tonnenschwere Steinstatue bei Unfall auf B23 bei Oberammergau umgefahren
Bei einem spektakulären Unfall auf der B23 bei Oberammergau ist gestern eine Statue in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein junger Fahranfänger verlor in diesem Bereich die Kontrolle über seinen Wagen, geriet in der Kurve ins Schleudern und schoss über eine angrenzende Wiese. Außerdem krachte sein Auto in den sogenannten „Kraxentrager“ – eine massive Steinstatue am Wegesrand der B23. Die tonnenschwere Figur wurde aus ihrer Verankerung gerissen und fiel um – der Schaden dürfte sich aber in Grenzen halten. Ob die oberflächlichen Kratzer restauriert werden müssen wird aktuell geprüft.
B2 bei Mittenwald nach schwerem Unfall stundenlang vollgesperrt
Update 27.Juli
Ein schwerer Unfall auf der B2 hat die Einsatzkräfte bis in den Samstagabend hinein beschäftigt. Nach ersten Erkenntnissen ist bei Mittenwald das Auto zweier Hamburger auf die Gegenfahrbahn geraten - warum ist aktuell noch nicht klar. Allerdings kam es hier zum Zusammenstoß mit dem Auto einer fünfköpfigen Familie. Alle Beteiligten wurden mittelschwer bis schwer verletzt. Ein 11-jähriges Kind erlag noch am Abend seinen schweren Verletzungen. Die Bundesstraße war bis in den Abend hinein vollgesperrt. Im Einsatz waren unteranderem vier Rettungshubschrauber.
Update 18:20 Uhr
Nach aktuellem Stand bleibt die Strecke noch bis mindestens 20 Uhr gesperrt. Wer sich vor Ort auskennt wird gebeten den Bereich weiträumig zu umfahren. Wobei weiträumig ein wichtiges Wort ist, da die Umleitungsstrecken teilweise überlastet sind. Plant insgesamt mehr Zeit ein!
Ursprüngliche Nachricht
Nach einem schweren Unfall auf der B2 bei Mittenwald ist die Bundesstraße aktuell vollgesperrt. Wie die Polizei mitteilt, sind um kurz vor 16 Uhr mehrere Fahrzeuge zusammengekracht – dabei wurden Personen schwer verletzt. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Die B2 ist zwischen Mittenwald und Krün in beiden Richtungen vollgesperrt.