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News für den 24. Juni 2025
Mutmaßlicher Handel mit Fentanyl-Pflastern - 28-Jähriger vor Gericht
Er soll verschiedene Ärzte im Oberland getäuscht und mit sogenannten „Fentanyl-Pflastern“ über Jahre schwunghaften Drogenhandel betrieben haben. Unter anderem das wird einem 28-jährigen Münchner vorgeworfen. Ab heute steht er vor Gericht. Um an die entsprechenden Rezepte zu kommen, täuschte er verschiedene Ärzte, kam so an über 2.600 Fentanyl-Pflaster im Wert von mehr als 60.000 Euro. Das Gericht hat sieben Verhandlungstage angesetzt.
Wenn es euch heute Abend noch, aber auch in den kommenden Tagen für eine kleine Abkühlung an einen der vielen Seen im Oberland zieht solltet ihr aufpassen. Und zwar wegen der Sonne. Der DWD warnt vor sehr hoher UV-Strahlung. Wenn ihr euch im Freien aufhaltet, sind Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich, so der DWD. Wer nach draußen geht, sollte sich also gut mit Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme schützen, so die Experten. Und nicht nur heute, sondern auch morgen, am heißesten Tag der Woche, sollten wir uns am besten im Schatten aufhalten oder gerade am Mittag gar nicht nach draußen gehen, denn dann ist die UV-Belastung am höchsten.
Das Viertelfinalticket hat der FC Bayern bereits gebucht. Heute Abend geht es bei der Klub WM in den USA vor allem darum die Gruppenphase mit einer weißen Weste abzuschließen und die positive Stimmung mitzunehmen. Dazu braucht es einen weiteren Sieg. Heute Abend spielt der deutsche Rekordmeister dabei gegen sein portugiesisches Pendant Benfica Lissabon. Um 21 Uhr ist Anstoß in Charlotte im Bundesstaat North Carolina.
Waldbrandgefahr steigt im Oberland - Kleinere Brände am Kramer und Königstand in Garmisch-Partenkirchen
Die Waldbrandgehfahr im Oberland steigt – heute liegt der Index in vielen Gemeinden bereits bei Stufe 4 von 5. Morgen steigt sie stellenweise sogar auf die Höchststufe. Wie schnell es gehen kann, zeigt sich jetzt sowohl am Kramer als auch am Königstand in Garmisch-Partenkirchen. Laut Polizei kommt es dort aktuell zu drei kleineren Bränden, die wohl durch die gestrigen Johannifeuer ausgelöst wurden. Die gute Nachricht: Die Feuerwehr ist bereits mit mehreren Hubschraubern vor Ort und hat alles im Griff, teilen die Beamten mit. Allerdings kommt es dadurch zu einer stärkeren Rauchentwicklung.
Starkoch legt Geständnis ab - Deal im Prozess gegen Alfons Schuhbeck
Alfons Schuhbeck hatte sein Gastro-Imperium verloren und landete im Gefängnis. Heute hat ein neuer Prozess gegen ihn begonnen - und der könnte schneller enden als gedacht. Schuhbeck legte ein Geständnis ab. Der 76-Jährige räumte vor dem Landgericht München die Vorwürfe der Insolvenzverschleppung und des Betrugs mit Coronahilfen ein. Das Geständnis ist Teil eines sogenannten Deals zwischen allen Verfahrensbeteiligten. Schuhbeck erwartet jetzt - wenn sich im Prozess nichts ergibt, was dem entgegensteht - eine Gesamtstrafe zwischen mindestens vier und höchstens vier Jahren und acht Monaten. Darin eingerechnet sind allerdings schon die drei Jahre und zwei Monate, zu denen das Landgericht München Schuhbeck im Jahr 2022 wegen Steuerhinterziehung verurteilt hatte.
Nach Angaben seines Anwalts Norbert Scharf ist eine schwere und unheilbare Krebserkrankung des 76-Jährigen ein Grund dafür, dass Schuhbeck und seine Verteidiger dem Deal zustimmten. Die Erkrankung ist auch der Grund dafür, dass seine Haftstrafe derzeit ausgesetzt ist. Zunächst und noch bis Mitte September befindet Schuhbeck sich aus gesundheitlichen Gründen auf freiem Fuß.
Zwei Unfälle auf der A96 haben über den Tag verteilt für Verkehrschaos gesorgt
Auf der Autobahn A96 hat es gestern gleich zweimal gekracht. In beiden Fällen kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Am Vormittag war ein LKW-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Sendling und Laim kurz eingenickt und auf einen Beton-Fahrbahntrenner aufgefahren. Dabei riss der volle Tank des Sattelzugs auf. Mehrere hundert Liter Diesel verteilten sich über die Farhbahn. Die Autobahn in Richtung Lindau blieb mehrere Stunden gesperrt. Am frühen Abend war ein 25-jähriger Autofahrer ebenfalls hinter dem Steuer eingenickt. Bei Oberpfaffenhofen durchbrach er die Leitplanke. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde laut Polizei leicht verletzt. Die Anschlussstelle war für knapp fünf Stunden gesperrt.
Brückeneinsturz Seehausen: Sachverständiger hat sich ein Bild vor Ort gemacht - 79-Jähriger noch immer in Unfallklinik
Der Einsturz der Fußgängerbrücke bei Seehausen am Staffelsee hat die Feierlichkeiten zu Fronleichnam vor wenigen Tagen überschattet. Laut Polizei war am Wochenende ein Sachverständiger vor Ort.
"Dieser ist im direkten Kontakt mit der Staatsanwaltschaft“, berichtet Dienststellenleiter Joachim Loy von der Polizei Murnau. Die Trümmer liegen hinter Bauzäunen noch immer halb im Wasser. Die eingestürzte Fußgängerbrücke bei Seehausen, einst ein beliebter Anlaufpunkt für Spaziergänger und Ausflügler. Bei dem Unglück wurden mehrere Personen verletzt. Ein 79-Jähriger aus Seehausen sogar schwer. Er liegt weiterhin in der Unfallklinik Murnau.
79-jähriger Münchner am Staffelsee seit Sonntag spurlos verschwunden - "Unterwasser-Scan" soll Vermissten orten
Seit Sonntagnachmittag ist ein 79-jähriger Münchner im Staffelsee spurlos verschwunden. Die Suchmaßnahmen am gestrigen Montag sind erfolglos geblieben – werden heute aber fortgesetzt. Der Vermisste soll mittels „Unterwasser-Scan“ geortet werden. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Der Münchner war am Sonntag von einem Tretboot gefallen und gilt seitdem als vermisst.
Schwerer Unfall am Kesselberg - Motorradfahrer prallt gegen Felswand
Neben Rückreise- und Ausflugsverkehr hat am Wochenende ein Unfall auf der beliebten Kesselbergstrecke zu langen Staus geführt. Am Samstag stürzte ein 25-jähriger Münchner mit seiner Maschine. Laut Polizei war er wohl zu schnell unterwegs. Der Mann prallte gegen eine Felswand und kam schwerverletzt ins Krankenhaus. Die Bergungsarbeiten sorgten für lange Rückstaus.
Millionenschwerer Kreuzwankl-Sessellift Neubau - Hier findet ihr den aktuellen Stand
25 Jahre lang hat der alte Kreuzwankllift Wintersportler in Garmisch-Partenkirchen zuverlässig auf den Berg gebracht. Inzwischen hat er ausgedient und wurde auch schon abgerissen. An seine Stelle tritt bald ein neuer, moderner Lift der noch mehr Sportbegeisterte auf die Pisten bringen soll. Zum Aktuellen Stand BZB-Vorstand Toni Huber.
"Aktuell laufen die Betonierarbeiten. Das heißt, wir haben alle Stützenfundamente fertig betoniert. An den Tal- und Bergstationen laufen die Hochbauarbeiten. Wir sind guter Dinge, dass die Maßnahmen bis Anfang Dezember abgeschlossen sind."
Der Lift soll planmäßig zum Beginn der Wintersaison in Betrieb gehen. Rund 18 Millionen Euro investiert die BZB in die neue Anlage.
Oberland Azubis für Einsatz als "AusbildungsScouts" geehrt
Seit inzwischen zehn Jahren sind Azubis aus IHK-Ausbildungsbetrieben im Oberland an Schulen in Oberbayern als AusbildungsScouts aktiv. Dabei teilen sie ihre Erfahrungen in der Berufsausbildung mit Schülern und zeigen ihnen, welche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt. Über 100 von ihnen sind jetzt zu einem Netzwerktreffen zusammengekommen. Dabei wurden sechs Azubis aus dem Oberland für ihren Einsatz als AusbildungsScouts geehrt.
Jahn-Grundschule Bad Tölz bekommt neues Klettergerüst - Abschluss der Umbauarbeiten
Die gute Nachricht aus der Heimat kommt heute aus Bad Tölz. Für über zwölf Millionen Euro hat die Stadt einen neuen Trakt an der Jahn-Grundschule gebaut – auch der Pausenhof hat ein Upgrade bekommen: ein weiteres Klettergerüst, das heute offiziell übergeben wird. Damit ist der Pausenhof nach dem Umbau fertiggestellt und komplett, teilt die Stadt mit. Zur großen Freude der Schülerinnen und Schüler.
Beschädigte Gasleitung sorgt für Feuerwehrgroßeinsatz in Wolfrtatshausen
Ordentlich was los gewesen gestern in Wolfratshausen. Eine beschädigte Gasleitung hat am Vormittag einen Feuerwehrgroßeinsatz ausgelöst. Bei Bauarbeiten auf einem Betriebsgelände im Eichenweg hatte ein Bagger eine Gasleitung getroffen. Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehren sperrten kurz darauf die Straße und evakuierten den angrenzenden Bereich. Den Stadtwerken gelang es die Leitung schnell zu schließen. Es konnte Entwarnung gegeben werden. Verletzt wurde niemand.
Mögliche Insolvenzverschleppung und Betrug - Starkoch Schuhbeck ab heute erneut vor Gericht
Es geht um mögliche Insolvenzverschleppung und Betrug bei Corona-Hilfen. Der ehemalige Star-Kock Alfons Schuhbeck steht ab heute in München erneut vor Gericht.
Eigentlich müsste Schuhbeck aktuell noch eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung absitzen. Weil er schwer krank ist, ist die aber bis September ausgesetzt worden. Das neue Verfahren gibt es trotzdem. Die Staatsanwaltschaft wirft Schuhbeck vor, zu Unrecht Coronahilfen und andere Gelder erschlichen zu haben – insgesamt knapp eine halbe Million Euro. Außerdem soll er bei einigen seiner zahlungsunfähigen Unternehmen Insolvenzanträge zu spät oder gar nicht gestellt haben. Das Urteil soll Mitte Juli fallen. Bei einer Verurteilung drohen mehrere Jahre Haft, neben der aktuell ausgesetzten Strafe.
Gewitterzelle über dem Oberland - Region bleibt weitestgehend verschont
Die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes hat sich gestern im Laufe des Tages immer wieder gefährlich gefärbt. Es wurde im Oberland zum Teil vor schweren Gewittern gewarnt. Am Ende ist die Region größtenteils verschont geblieben. Etwa zehnmal sind Rettungskräfte ausgerückt, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. Ansonsten war es ruhig, teilten die Einsatzzentralen auf Nachfrage mit.
Eine jahrhundertealte Tradition hat in Grainau für besondere Bilder gesorgt. Pünktlich zum Sonnenuntergang haben gestern die Bergspitzen des Waxensteins zu leuchten begonnen. Eine flammende Kette von Johannifeuern ist entzündet worden. Viele Gäste und Einheimische haben das Leuchten auch aus der Ferne erlebt.
Zugeparkte Rettungswege - Wasserwacht Starnberg hat mit Falschparkern zu kämpfen
Im Notfall kann jede Sekunde entscheidend sein – deshalb ist es wichtig, dass Rettungswege nicht zugeparkt werden. Ein Problem mit dem die Wasserwacht Starnberg aktuell zu kämpfen hat. Seit diesem Jahr wird der Parkplatz am Buzentaurweg, der gleichzeitig die Zufahrt zur Wachstation ist, nicht mehr von Parkwächtern bewirtschaftet und entsprechend nicht mehr gesperrt, wenn er voll ist. Das Ergebnis: die Rettungswege in diesem Bereich sind regelmäßig blockiert beziehungsweise verengt. Deshalb wendet sich Oliver Jauch von der Wasserwacht Starnberg an alle Erholungssuchenden:
„Bitte parkt nicht im Rettungsweg. Das hat einen Grund, warum dieser ausgewiesen ist und dort ein Halteverbot gilt.“
Allein am vergangenen Wochenende wurden über 20 Fahrzeuge durch die Polizei beanstandet. Das zuständige Landratsamt hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass künftig versucht werde die Kontrolldichte in diesem Bereich bezüglich Falschparkern nochmals zu erhöhen.